Welche Saunavariante ist Ihr Favorit?

Lifestyle

4 protokoll

_IMG1616.jpg

Mögen Sie es lieber heiß und trocken oder kühler mit einer höheren Luftfeuchtigkeit? Es gibt so viele verschiedene Saunaarten, wie es Saunaliebhaber gibt. Welches Saunaerlebnis bevorzugen Sie?

 
Klassische Sauna
Traditionell gibt es in Skandinavien zwei Saunavarianten. Bei der klassischsten Variante beträgt die Temperatur in der Sauna zwischen 75 und 90 °C und die Luftfeuchtigkeit 5–15 %. Hin und wieder wird eine Kelle Wasser auf die heißen Steine geschüttet, was auch als Aufguss bezeichnet wird. Das wohlige Gefühl, wenn der Körper allmählich von der Wärme in der Sauna eingehüllt wird, ist ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Trockensauna
Eine etwas extremere Variante der klassischen Sauna ist die Trockensauna. Hier ist die Saunatemperatur sehr hoch (ca. 95–110 °C), während die Luftfeuchtigkeit nahezu null beträgt. Diese Variante ist ideal für alle, die es lieben, wenn sich die Saunahitze an den Körper schmiegt und sich die Haut durch Schwitzen Kühlung verschafft.

 

Dampfsauna
Die Dampfsauna ist eine sanfte Saunavariante, die bei 45–65 °C genossen wird, was viele als angenehme Saunatemperatur empfinden. Diese Temperatur in Verbindung mit der ständigen automatischen Zuführung von Dampf sorgt in der Saunakabine für eine Luftfeuchtigkeit von 40–65 %. Das Ergebnis ist ein mildes, angenehmes Klima, das sowohl große als auch kleine Saunagänger richtig lange genießen können. Mit duftenden natürlichen Kräutern oder flüssigen Duftessenzen kann man einem Dampfbad zusätzliche Würze geben.

 

Dampfbad
Ein Dampfbad ist nicht mit einer Dampfsauna (siehe oben) zu verwechseln. Für ein modernes Dampfbad müssen Sie nämlich die Holzsauna verlassen und in einem geschlossenen Raum aus Glas, Kunststoff oder Fliesen Platz nehmen. Im Dampfbad herrscht eine konstante Luftfeuchtigkeit von 100 %, dafür beträgt die Temperatur jedoch nur 40–45 °C. Das Ergebnis ist eine wohltuende und belebende Atmosphäre, die zu langen entspannenden Sitzungen einlädt. Dampfbäder haben eine sehr beruhigende Wirkung. Zuhause lässt sich das Dampfbad am besten mit einer gewöhnlichen Dusche in ein und demselben Raum kombinieren.

 

Infrarotkabine
Die Infrarotkabine funktioniert mithilfe von direkt wirkender Infrarot-Strahlungswärme und hat im Grunde nicht viel mit einer Sauna gemeinsam. Die Infrarot-Tiefenwärmestrahlung in einer Infrarotkabine wird durch Infrarotstrahler erzeugt und besteht aus IR-B- und IR-C-Strahlen. Dieselbe Art von Strahlung wird auch weltweit in der Kosmetik genutzt, um zum Beispiel die Wirkung von Hautpflegebehandlungen zu steigern. Infrarotstrahlung wird auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt und besitzt Eigenschaften, die helfen sollen, Rheuma, Muskelschmerzen und ähnliche Beschwerden zu lindern.

 

Kombisauna
Die optimale Lösung ist, in derselben Saunakabine Tylö-Infrarotstrahler und einen Tylö-Saunaofen einzubauen. Abgesehen von der positiven Wirkung der Infrarotstrahlung in einer Infrarotkabine sorgen die Infrarotstrahler für eine schnelle Aufheizung Ihrer Sauna. Das bedeutet, dass Sie fast sofort mit dem Saunieren beginnen können und nicht mehr aus Zeitmangel auf ein wohltuendes Saunaerlebnis verzichten müssen. Direkt auf den Körper wirkende Infrarotstrahlung, während der Saunaofen gleichzeitig die Luft in der Saunakabine erwärmt – das ist eine lohnenswerte Kombination und darüber hinaus eine Lösung, die den verschiedenen Ansprüchen aller Familienmitglieder an ein optimales Saunaerlebnis gerecht wird.